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„Ohne Gleichstellung kann es keinen wirksamen Naturschutz geben.“

Dieser Satz der WWF Meeresschutzexpertin Abigail Garbutt aus Belize hat mich beeindruckt. Wie überall auf der Welt ist es auch in dem kleinen mittelamerikanischen Land nicht selbstverständlich, dass die Stimmen von Frauen* gehört werden, wenn es um die Erhaltung von Lebensgrundlagen und den Schutz bedrohter Arten geht. Dabei sind in Belize meist die Frauen* in den Gemeinden für die Verwaltung von Wasser, Nahrungsmitteln und Heilpflanzen zuständig, und oft sind sie die Ersten, die Veränderungen in den Ökosystemen beobachten.

Tausende Kilometer von Belize entfernt setzt sich die Artenschutzexpertin Margaret Myint in Myanmar für den Schutz von Tigern und Elefanten ein. Man könnte denken, dass das von Bürgerkrieg und Armut geprägte Land andere Sorgen hat, als sich um Artenschutz zu kümmern. Doch Margaret Myint findet: „Wir können es uns nicht leisten, die Bedürfnisse von Menschen und Natur zu ignorieren.

Für die WWF Rubrik „Frauen im Naturschutz“ durfte ich die beiden Frauen portraitieren, die sich auf ganz unterschiedliche Weise im Naturschutz engagieren.

Zu den Texten:

„Ohne die Gleichstellung der Geschlechter kann es keinen wirksamen Naturschutz geben.“ Abigail Garbutt aus Belize

Tigerschutz in Myanmar: „Es ist unglaublich erfüllend, konkret etwas zu bewirken.“ Margaret Myint aus Myanmar


*Ich schreibe Frauen* mit Sternchen, um die Vielfalt weiblicher Identitäten und Lebensentwürfe zu verdeutlichen. Frau* ist jede, die sich als Frau* fühlt – unabhängig von binären Geschlechterkonstruktionen, Aussehen oder dem bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht.